4.8 - Insider Preview 7
Diese Firmware IP 7 wurde veröffentlicht am 26. März 2026.
Kurzfassung
• Nachkommastellen einstellbar für VISU Wetter-Widget.
• Logik-Editor: Umrechnungen (×/÷ 10, 100, 1.000, 1.000.000) per Klick.
• KNX: Unterstützung für neue Geräte‑Applikation.
• VISU: Wochentage im Wetter‑Widget aktualisieren nun automatisch über Nacht.
• MQTT/REST: Zusätzliche Zeichen in Selektoren für JSON
• Logik: Datentyp‑Konvertierungen, Anpassungen für Trigger-Datentypen, Hinweis bei externen Änderungen an Verknüpfungen und weitere Logiken zur Farbumwandlung
Inhaltsverzeichnis
- 1 Verbesserungen / Neue Leistungsmerkmale
- 1.1 NEU VISU - Wetter Widget für Cloud Service Umwelt
- 1.2 NEU Logik-Editor – Gängige Umrechnungen per Klick hinzufügen
- 1.3 NEU KNX - Unterstützung für neue Geräte-Applikation
- 1.4 NEU Objektsystem / VISU - Verbesserte Anzeige von letzten Fießkommawerten
- 1.5 NEU Logik-Editor – Verbesserter Hinweis auf externe Änderungen
- 1.6 NEU Logik-Editor – weitere Logiken zur Umwandlung von Farben
- 2 Bugfixes / Problembehebungen
- 3 Voraussetzungen / Kompatibilität
- 4 Installation
- 5 Verfügbarkeit & Lizenzierung
- 6 Changelog - 4.8.0 Insider 7
- 6.1 Bug
- 6.2 Neue Funktion
- 6.3 Task
- 6.4 Verbesserung
- 7 Fehlersuche bei Update-Problemen
- 8 Bekannte Fehler und Probleme dieser Firmware
- 8.1 Reboot zwischen mehrstufigen Updates kann zu nicht-bootbarem Server führen
- 8.2 WARNUNG! Anwendungen in Containern können zu vollgeschriebener SSD führen. Insbesondere gilt dies für die Standard Einstellungen in EDOMI
- 8.3 Verfügbarkeitsanzeige für Anmeldung mit Elab ID nach Ausloggen nicht sichtbar
- 8.4 Anwendungen in Container können nicht am Netzwerkverkehr teilnehmen
Verbesserungen / Neue Leistungsmerkmale
Diese Insider Preview bietet folgende Verbesserungen (plus derjenigen aus vorherigen Versionen):
NEU VISU - Wetter Widget für Cloud Service Umwelt
Mit dem Wetter-Widget lassen sich aktuelle Bedingungen und Vorhersagen ohne Einrichtungsaufwand aus dem Cloud Service Umwelt abrufen. Das Update erfüllt den Kundenwunsch, Wetterwerte ohne Nachkommastellen anzuzeigen.
Im VISU-Editor lässt sich nun für jedes Wetter-Widget unter "Fähigkeiten konfigurieren" die Anzeige von Nachkommastellen einstellen.
NEU Logik-Editor – Gängige Umrechnungen per Klick hinzufügen
Multiplikation und Division mit den Faktoren 10, 100, 1.000 und 1.000.000 lassen sich an jedem Logik-Eingang direkt über eine Eingangsfunktion hinzufügen. Dies vereinfacht die Nutzung des Logik-Editors, da keine zusätzliche Logik für die Umrechnung erforderlich ist.
Im Beispiel müssen zwei Leistungen addiert werden: eine in Watt, die andere in Kilowatt. Die neue Eingangsfunktion „* 1000“ wandelt Kilowatt direkt in Watt um, sodass keine zusätzliche Umrechnungslogik erforderlich ist.
NEU KNX - Unterstützung für neue Geräte-Applikation
Die neue Applikation erlaubt mehr Kommunikationsobjekte und mehr Datenpunkttypen zu nutzen. Durch die geänderte Datenstruktur sind Anpassungen an der Timberwolf Server Firmware notwendig, die in diesem Update enthalten sind.
Durch die neue Struktur der Applikation wird eine kleinere ETS-Projektdatei, schnellere Reaktion in der ETS und ein deutlich schnellerer Import der Projekt-Datei auf dem Timberwolf Server möglich.
HINWEIS Die neue Applikation steht derzeit nur Testern zur Verfügung. Eine weitere Ankündigung erfolgt bei allgemeiner Verfügbarkeit. Die alte Applikation funktioniert ebenfalls mit dieser Firmware-Version.
NEU Objektsystem / VISU - Verbesserte Anzeige von letzten Fießkommawerten
Der Timberwolf Server speichert zur sofortigen Darstellung in der VISU und zur vereinfachten Problemlösung durch Nutzer jeden zuletzt empfangenen Objektwert. Bei sehr großen Fließkommawerten war die Auslösung beschränkt, was zu unerwartetem Verhalten führen konnte.
Kunden nutzten Unixtimestamps in Millisekunden, um zukünftige Zeitpunkte in der VISU menschenlesbar darzustellen. Die hohe Auflösung führt zu sehr großen Zahlen. Die VISU zeigt Werte direkt nach der Verknüpfung ohne Verzögerung an. Aufgrund der begrenzten Auflösung waren die angezeigten Zeitpunkte bis zur ersten Aktualisierung ungenau.
Das Update zeigt sehr große Zahlen in der VISU und in der Vorschau des Objektsystems vollständig an, nicht mehr in Exponentialschreibweise.
TIPP Dieses Update ermöglicht ebenfalls die genaue Darstellung von Ganzzahlen bis 9.007.199.254.740.991 in der VISU.
NEU Logik-Editor – Verbesserter Hinweis auf externe Änderungen
Ändert man Objekt-Verbindungen zu oder von einer Logik, etwa im VISU-Editor oder einer anderen Logikzelle, erscheint nun eine neue Meldung. Änderungen lassen sich per Klick sofort laden.
HINWEIS Wenn eine Logik gespeichert wird ohne externe Änderungen vorher anzuwenden, gehen die extern vorgenommenen Änderungen an den Verbindungen verloren. Das ist meist nicht erwünscht. Die Logik lässt sich nur neuladen, wenn keine lokalen Änderungen vorliegen; vorhandene Änderungen müssen gegebenenfalls vorher zurückgesetzt werden.
NEU Logik-Editor – weitere Logiken zur Umwandlung von Farben
Farben lassen sich in den Formaten RGB, RGBW und xyY übertragen. Logiken erzeugen Farbwerte aus Komponenten, wandeln Farbwerte zurück in Komponenten und konvertieren sie in andere Formate.
Bugfixes / Problembehebungen
Die nachfolgenden Probleme wurde gelöst. Kleinere Problembehebungen werden nur im Changelog aufgeführt.
FIX VISU - Wetter Widget für Cloud Service Umwelt
Die Namen der Wochentage in der Wettervorhersage wurden nicht aktualisiert, wenn das Widget oder die Detail-Seite des Widgets über den Tageswechsel geöffnet war.
Mit diesem Update wird die Wochentagsanzeige automatisch um Mitternacht aktualisiert.
FIX Logik-Editor - Datentyp-Anpassung bei Trigger-Eingängen
Durch optionale Trigger-Eingänge kann die Ausführung einer Logik per Objekt-Verknüpfung ausgelöst werden. Die Auslösung kann je nach Anwendungszweck bei Wert-Aktualisierung (A) oder Wert-Änderung (C) erfolgen. Durch ein vorheriges Update, wurden neue Tigger immer von Datentyp Boolean angelegt, was zu unerwarteten Effekten geführt hat, wenn ein Tigger nur bei Erkennung einer Wert-Änderung ausgeführt werden sollte und die Quelle nicht Boolean war.
Beim Hinzufügen eines Triggereingangs und Verbinden einer Quelle erhält der Eingang jetzt wieder automatisch den Datentyp der Quelle, damit funktioniert die Erkennung einer Wert-Änderung wieder wie erwartet.
Für Trigger durch Wert-Aktualisierungen (A) ergibt sich keine Änderung, diese funktionieren unabhängig von Datentyp.
HINWEIS Damit ein Umschaltung des Eingangstyps des Triggers möglich ist, muss die Verknüpfung über den Logik-Editor erfolgen. Aus anderen Subsystem ist nur eine Verknüpfung auf den aktuellen Typ des Trigger-Eingangs möglich und es erfolgt eine automatische Konvertierung bevor Wert-Änderungen ausgewertet werden. Falls keine Verknüpfung zu einem Quellobjekt vor dem Speichern der Logik angegeben wird, erhält der Trigger-Eingang den Datentyp Boolean.
FIX Logik-Subsystem - Automatische Konvertierung von Float-Quellojekten bei Boolean-Eingängen
Die Firmware des Timberwolf Servers führt eine Umwandlung von Objektwerten durch, wenn diese in einem anderem Datenformat bereitgestellt werden.
Beim Umwandeln von Wahrheitswerten aus Fließkommazahlen (float) wurde immer das Ergebnis falsch (false) zurückgeben.
Durch das Update gleicht das Ergebnis der Umwandlung dem Verhalten bei Ganzzahlen (int):
ein Wert ungleich Null wird zu wahr (true)
ein Wert exakt Null zu falsch (false)
FIX REST/MQTT - Beschränkung von Zeichen für Selektoren
Selektoren extrahieren Werte aus JSON-Datenstrukturen und erstellen JSONs für den Versand an andere Geräte.
Kunden haben uns mitgeteilt, dass andere Hersteller bei Schüsseln in JSON statt der üblichen englischen Begriffe Wörter mit Umlauten und Sonderzeichen verwenden.
Dieses Update erlaubt die Nutzung aller Zeichen für Selektoren, um die Kompatibilität zu erweitern.
Siehe JSON Selektoren bei HTTP-API / REST-API
Voraussetzungen / Kompatibilität
Installierbar auf allen Versionen und Modellen des Timberwolf Servers
Dieses Update soll von jeder vorangehenden Version aus installiert werden können, dies wurde jedoch nicht für alle Kombinationen getestet. Bitte nutzen Sie diese Insider Version nicht für produktive Systeme.
wichtig Nehmen Sie unbedingt vor der Installation ein Backup vor.LIZENZ beachten Dieser Release Candidate ist wegen des höheren Supportaufwands ausschließlich für Mitglieder des Timberwolf Insider Club lizenziert (buchbar in der Web-APP). Bitte lesen Sie hierzu unten unter “Verfügbarkeit & Lizenzierung”.
Installation
Mehrstufiges Update! Es sind u.U. mehrere Aktualisierungsschritte auszuführen.
Mit diesem Update können Ihrem Timberwolf Server - je nach dem von welcher vorherigen Version aus Sie dieses installieren - auch Anpassungen für das Timberwolf Server Basissystem angeboten werden. Damit kann dies ein mehrstufiges Update sein.
Führen Sie unbedingt alle jeweils angebotenen Aktualisierungen direkt hintereinander aus und booten Sie KEINESFALLS zwischen den Update Schritten.
Erklärung: Anpassungen für das Timberwolf Grundsystem betreffen auch den Update-Prozess selbst und müssen daher stets zuerst aktualisiert und aktiviert werden. Deshalb wird in solchen Fällen die Aktualisierung der Firmware in mehreren Schritten ausgeführt.
Vorgehensweise: Das bedeutet, dass Sie zunächst nur eine oder wenige Komponenten aktualisieren und nach deren Installation erneut die Schaltfläche “nach Updates suchen” betätigen und die dann angebotenen Aktualisierungen ausführen. Dies wiederholen Sie solange, bis keine Aktualisierungen mehr angeboten werden.
Empfehlung: Bitte führen Sie stets - auch ohne angezeigten Hinweis - alle angebotenen Aktualisierungen hintereinander vollständig aus. Je nach Update werden nach der Aktualisierung zudem Änderungen an der Datenbankstruktur vorgenommen und dabei Daten konvertiert. Bitte starten Sie den Timberwolf Server deshalb grundsätzlich erst nach Abschluss aller angebotenen Aktualisierungen und einer Wartezeit von 15 Minuten neu.
Abschließend immer den Cache des Browsers leeren bzw. den Browser neu starten und neu am Timberwolf Server anmelden.
Hinweis Beachten Sie auch die am Ende der Seite beschriebenen bekannten Fehler und Probleme
Anleitung Bitte beachten Sie diese Anleitung: Ausführen der Firmware Aktualisierung
Verfügbarkeit & Lizenzierung
Wichtig Bitte beachten Sie, dass die Systemaktualisierung des Timberwolf Servers Ihnen jeweils nur die zum Installationszeitpunkt jeweils aktuelle (= neueste) verfügbare Firmware zur Installation anbietet. Sie können nicht eine bestimmte Version zur Installation auswählen.
DEV-TESTER Als DEV-Tester würden Sie daher zwischenzeitlich neuere bereitgestellte DEV-Version vorrangig erhalten.
Bitte lesen Sie daher - insbesondere wenn damit ein oder mehrere vorherige Versionen durch diese Aktualisierung übersprungen werden würden - zuvor ALLE Versionsinformationen der mit diesem Update inkludierten vormaligen Ausgaben durch, da die dort enthaltenen Erweiterungen und Veränderungen in der aktuell angebotenen Firmware Version stets mit enthalten sind, jedoch in der jeweiligen Versionsinformation nicht erneut aufgelistet und erläutert werden!
Lizenzierung der Insider Version
bitte beachten Diese Insider Version ist nur für Mitglieder des Insider Clubs lizenziert. Es MUSS also ein aktiver Eintrag für Insider Club unter Lizenzen in Ihrem Timberwolf Server verzeichnet sein. Die Nutzungslizenz dieser Version erlischt automatisch mit dem Ende Ihrer Mitgliedschaft im Insider Club und in jedem Fall mit dem Erscheinen einer jeden nachfolgenden Version (unabhängig ob Insider- oder Hauptversion).
Installieren Sie KEINE Insider Versionen, wenn Sie KEINE Mitgliedschaft im Insider Club abgeschlossen haben oder KEINE temporäre Nutzungslizenz als Interim-Insider erhalten haben. Der Grund hierfür ist, dass für Vorab-Versionen deutlich höhere Betreuungs- und Supportaufwände anfallen, die weder im Kaufpreis des Servers noch in den Lizenzen für Hauptversionen eingerechnet sind.
Achten Sie darauf, dass Ihr Software Wartungsvertrag mindestens bis zum Erscheinen der jeweiligen Hauptversion aktiv ist. Bei vorherigen Ablauf wäre es demnach möglich, dass Sie mit dieser Insider Version Leistungsmerkmale testen können, deren Freischaltung später mit Erscheinen der Hauptversion mangels Lizenz nicht erfolgt. Aus der temporären Nutzbarkeit neuer hinzukommender Leistungsmerkmale aus Insider Versionen für Testzwecke kann keine eigene Lizenz für die Freischaltung in einer später erscheinenden Hauptversion abgeleitet werden, da dies getrennt entsprechend Ihrer vertraglichen Vereinbarung erfolgt.
Hinweis: Die Installation einer Insider Version kann technisch - je nach Konfiguration - auch ohne ordentliche Lizenzierung möglich sein, da aus Sicherheitsgründen die Funktion der Update-Schaltfläche nicht verändert wurde. Die Installierbarkeit einer Insider Version selbst ist KEIN Kennzeichen dafür, dass Sie den Bezug dieser Software lizenziert haben. Das Funktionsmodul für die Softwareaktualisierung zeigt Ihnen den Status der Lizenzierung in der Übersicht der verfügbaren neuen Leistungsmerkmale bereits VOR DER INSTALLATION an. Auch können Sie Ihre Lizenzen im Funktionsmodul “Lizenz” auf Ihrem Timberwolf Server überprüfen.
Wir appellieren an Ihre Ehrlichkeit. Jeder Abruf von Software aus den ElabNET Bibliotheken durch Timberwolf Server wird aufgezeichnet.
Nutzung kostenpflichtiger Leistungsmerkmale mit Insider Versionen
Die Nutzung neuer kostenpflichtiger Leistungsmerkmale - erstmals bereitgestellt über Insider Versionen - ist nur SOLANGE möglich, wie
ein Wartungsvertrag für Software-Upgrades für den jeweiligen Server (bzw. Testlizenz) AKTIV ist und
ein Vertrag für Insider Versionen (bzw. Insider Testlizenz) für den jeweiligen Server AKTIV ist.
Mit Ablauf nur einer der beiden Verträge dürfen neue kostenpflichtige Leistungsmerkmale NICHT mehr genutzt werden, da deren Nutzung nicht mehr lizenziert ist. Bitte beachten Sie den Ablauf Ihrer Verträge, bevor Sie ein neues kostenpflichtiges Leistungsmerkmal in einer Insider Version nutzen.
Hinweis: Eine dauerhafte, mit dem Server verbundene Lizenz (also ohne Abhängigkeit eines aktiven Vertrages), wird für kostenpflichtige Leistungsmerkmale am Tag des Rollouts der freigegebenen Hauptversion - also mit der tatsächlichen Veröffentlichung der Firmware - erzeugt. Später ablaufende Wartungsverträge oder Produktlizenzen beeinflussen dann eine solche mit dem Server dauerhaft verbundene Lizenz nicht mehr. Die Handhabung bei Vorab-Version ist somit unterschiedlich. Wir bitten dies zu beachten.
hinweis zum insider forum Damit Sie den Insider Bereich im Forum nutzen können, müssen Sie neben der Buchung des Insider Club unter Lizenzen für Ihren Server UNBEDINGT Ihren Foren-Nickname in der Registrierung des Servers eintragen, weil hierüber die Freischaltung des Insider Bereichs im Forum erfolgt.
Changelog - 4.8.0 Insider 7
Bug
WD-2863 VISU: fix timestamp parsing for integer milliseconds
WD-2872 VISU: Fix issues on startup to get location for astro calc
WD-2873 Logik Subsystem: Fix possible crash on startup
WD-2874 KNX Project Import: temporary fix for object number 8001
WD-2876 VISU Profile Editor: missing dimensions when used across profiles
WD-2879 Logic Manager: connecting a trigger does not change its type anymore
WD-2880 Logik Subsystem: Missing conversion from float to boolean on inputs
Neue Funktion
WD-2862 Base: add color format RGB as unit
Task
WD-2865 KNX: Support new device application with up to 8.000 objects
Verbesserung
WD-2829 Logic Manager: move icons outside of definitions file
WD-2860 Logic Manager: improve initial value checking before sending to server
WD-2861 VISU: Weather Widget update day names on midnight
WD-2864 Weather: when not booked, don't be annoying about it
WD-2866 MQTT / REST: allow more special chars in selectors
WD-2867 VISU: Improve contrast for monochrome theme in dark mode
WD-2869 KNX: update objects info to header
WD-2870 Base: add color format RGBW
WD-2871 Base: add color format xyY
WD-2875 KNX Project: Update help text for new KNX Application
WD-2878 Logic Manager: add simple math modifiers
Fehlersuche bei Update-Problemen
Für die Installation einer Insider Version müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Vertrag über Insider Club für den jeweiligen Server und darüber ausgestellt Lizenz
Ungestörte Verbindung zur Timberwolf Cloud im Internet (für Abruf der Lizenzen und der Installationsdateien)
Der Timberwolf Server muss für den Bezug von Insider Versionen konfiguriert sein.
Hinweis: Dies wird bei jeder Installation einer freigegebenen Hauptversion zurück gesetzt. Sie müssen also für jeden Release-Train den Bezug von Insider Versionen erneut freischalten (was nur mit Lizenz möglich ist)
Bitte prüfen Sie folgende Punkte, bevor Sie den ElabNET Service kontaktieren:
Hat der Timberwolf Server eine Lizenz für den Insider Club?
Bitte prüfen Sie, ob Ihr Server eine Lizenz für den Insider Club lokal gespeichert hat. Dies finden Sie unter
Systemeinstellungen → Lizenzen → Übersicht. Der Eintrag sieht so (oder ähnlich) aus.
Hinweis: Diese Anzeige listet die lokal auf dem Timberwolf Server gespeicherten Lizenzen. Solche Lizenzen werden von der Timberwolf Cloud nach Buchung erzeugt und vom Timberwolf Server automatisch lokal dupliziert, wozu eine Verbindung zur Cloud erforderlich ist.
Falls keine Lizenz angezeigt wird, prüfen Sie bitte auf der selben Seite, ob angezeigt wird, dass ein Vertrag gebucht wurde. Für den Bezug von Insider Versionen muss der Insider Club gebucht und AKTIV sein (grüner Punkt, grüner Rahmen und “Aktiviert” in grün).
Diese Anzeige der geschlossenen Verträge funktioniert nur bei einer funktionierenden Kommunikation mit der Timberwolf Cloud.
Sollten keine Verträge angezeigt werden und Sie sind sicher, einen Vertrag gebucht zu haben, dann bitten wir Sie zu prüfen, ob die Cloud Verbindung funktioniert. Im oberen Bereich der selben Seite
Systemeinstellungen → Lizenzen → Übersichtwerden die Interface Einstellungen und wichtige Internet-Verbindungen angezeigt, diese sollten Sie überall grüne Haken sehen:
In sehr seltenen Fällen kann es trotz aller Checks in “grün” noch Probleme geben, wegen folgender Ursachen:
Einschränkungen durch die Firewall / Internet-Proxy, weil ausgehender Datenverkehr geblockt ist bzw. anderweitig eingeschränkt.
Sie haben womöglich einen Internet Anschluss ohne öffentliche IPv4 Adresse. Dies können Anschlüsse mit IPv6 sein oder solche mit speziellen “nicht routebaren” IPv4 Adressen. Hier setzen die Provider ein “Carrier-Grade-NAT” als Übergang zum Internet ein und dies ist nicht immer kompatibel mit Anwendungen wie dem Timberwolf Server
In einem Fall gab es bei einem Kunden ein Problem mit einer “Landes-Firewall” in einem Land des nahen Ostens. Hier mag es helfen, einen Router mit VPN vorzuschalten, der den Datenverkehr in ein Land routet, das eine solche “Landes-Firewall” nicht hat. Bitte prüfen Sie, ob dies in dem Land erlaubt ist, in dem Sie Ihre Sitz haben.
Server ist für Bezug von Insider Versionen konfiguriert?
Der Timberwolf Server muss für den Bezug von Insider Versionen konfiguriert sein.
Hinweis: Dies wird bei jeder Installation einer freigegebenen Hauptversion zurück gesetzt. Sie müssen also für jeden Release-Train den Bezug von Insider Versionen erneut freischalten (was nur mit Lizenz möglich ist)
Bitte prüfen Sie ob der Timberwolf Server für den Bezug von Insider Versionen konfiguriert ist.
Sie sollten im Diagnosebereich des Timberwolf Servers im Modul Systemaktualisierung prüfen, dass dort unter Channels “beta” gelistet wird (auch wenn Insider keine Beta-Versionen sind, wird dies hier so bezeichnet):
Zusätzlich können Sie unten (bzw. unten rechts) noch in der Box prüfen, dass dort angezeigt ist, dass der Server Insider Versionen angeboten bekommt:
Falls dort eine Schaltfläche angeboten wird, dass der Server künftig Insider Versionen angeboten bekommen soll, dann betätigen Sie bitte die Schaltfläche und prüfen erneut, dass diese Konfiguration nun eingerichtet ist. Voraussetzung dafür ist, dass auch eine Insider Lizenz gebucht wurde.
Seltene Ursachen:
Einschränkungen durch die Firewall / Internet-Proxy, weil ausgehender Datenverkehr geblockt ist bzw. anderweitig eingeschränkt.
Sie haben womöglich einen Internet Anschluss ohne öffentliche IPv4 Adresse. Dies können Anschlüsse mit IPv6 sein oder solche mit speziellen “nicht routebaren” IPv4 Adressen. Hier setzen die Provider ein “Carrier-Grade-NAT” als Übergang zum Internet ein und dies ist nicht immer kompatibel mit Anwendungen wie dem Timberwolf Server
In einem Fall gab es bei einem Kunden ein Problem mit einer “Landes-Firewall” in einem Land des nahen Ostens. Hier mag es helfen, einen Router mit VPN vorzuschalten, der den Datenverkehr in ein Land routet, das eine solche “Landes-Firewall” nicht hat. Bitte prüfen Sie, ob dies in dem Land erlaubt ist, in dem Sie Ihre Sitz haben.
Bitte kontaktieren Sie den ElabNET Support erst, wenn Sie alles dieses geprüft haben.
Bekannte Fehler und Probleme dieser Firmware
Ein Produkt wie der Timberwolf Server wird im Zusammenhang mit komplexen Netzwerken und Protokollen (je nach Server-Modell, Ausstattung, Firmwareversion und Lizenz z.B. KNX, Ethernet, 1-Wire, DMX, Modbus, MQTT, HTTP-/REST-API und künftig auch TCP/UDP, IFTTT usw.) genutzt. Die Zusammenstellung der Anlagen bei den Kunden ist jeweils stark unterschiedlich, kein Kunde nutzt die selbe Konstellation. Alleine die Vielzahl der anschließbaren Komponenten geht in die zehntausende, die möglichen Einstellungen und Konfigurationen sind unzählig. Entsprechend kann nicht jedes Szenario getestet werden und mit jedem Update des Timberwolf Servers und / oder dieser anderen Komponenten und deren Konfigurationen können potentiell auch Inkompatibilitäten entstehen.
Wir werten die Rückmeldungen unserer Kunden diesbezüglich sorgfältig aus und werden im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen bei Kompatibilitätsprobleme Abhilfe zu schaffen bzw. darauf hinzuweisen.
Folgend eine Liste der derzeit bekannter möglicher Probleme (wird laufend angepasst):
Reboot zwischen mehrstufigen Updates kann zu nicht-bootbarem Server führen
Bitte führen Sie immer ALLE JEWEILS ANGEBOTENEN AKTUALISIERUNGEN aus, BEVOR Sie einen Reboot ausführen.
Hinweis: Insbesondere bei Timberwolf Servern der Modellreihe 3500 kann ein Reboot zwischen zwei Update-Schritten zu einem nicht mehr bootbaren System führen. Dies hängt mit der besonderen Konstellation zusammen, die bei diesem Modell beim Laden des Kernels besteht. Durch eine erste Update-Stufe kann zwar der Kernel ausgetauscht werden, jedoch die von diesem neuen Kernel zu ladenden Treiber würden unter Umständen erst mit der nachfolgenden Update-Stufe aktualisiert. Im Falle eines direkten Reboots nach Installation nur des Kernels, würde dieser die dazu kompatiblen neuen Treiber nicht laden können (da noch nicht aktualisiert) und deshalb würde der Server im Boot-Prozess hängen bleiben.
Empfehlung: Bitte installieren Sie immer ALLE jeweils angebotenen Updates, BEVOR Sie den Server neu starten. Hierzu betätigen Sie nach einer ausgeführten Aktualisierung jeweils erneut die Schaltfläche “Updates suchen” und installieren die angebotenen Updates. Dies wiederholen Sie solange, bis keine Aktualisierungen mehr angeboten werden.
Ignorieren Sie zudem ggfls. Hinweise der Systemaktualisierung, die einen Reboot empfehlen (diese Empfehlung gilt eigentlich in der Weise, dass zunächst ALLE angebotenen Updates über alle Stufen hinweg ausgeführt werden, könnte aber - je nach Stand des Update Managers selbst - missverstanden werden). Diese Anzeige zum Reboot wird mit IP4 verbessert, dies wird jedoch erst bei der Installation nachfolgender Updates sichtbar werden.
WARNUNG! Anwendungen in Containern können zu vollgeschriebener SSD führen. Insbesondere gilt dies für die Standard Einstellungen in EDOMI
Prüfen Sie die Einstellungen Ihrer selbst installierten Anwendungen.
Bei EDOMI müssen Sie unbedingt die Backup-Einstellungen anpassen
Hinweis: EDOMI - das gilt auch für die per APP-Manager installierte Version - verfügt über umfassende Backup- und Datenaufzeichnungseigenschaften.
Die Standard-Einstellungen von EDOMI können schnell dazu führen, dass der gesamte freie Speicherplatz des Massenspeichers SSD des TWS aufgebraucht wird. Bitte ändern Sie daher nach der Installation von EDOMI, insbesondere auf Timberwolf Servern mit nur wenigen GB freiem Speicherplatz, unbedingt diese Einstellungen für Backup- und Datenaufzeichnung.
Empfehlung:
Schalten Sie bei EDOMI das Logging der KNX Telegramme ab, weil dieses Logging führt bereits der Timberwolf Server aus (mit sehr guter Kompression)
Reduzieren Sie den Backup Umfang bei EDOMI und stellen Sie dieses so ein, dass nur noch ein oder zwei Instanzen der EDOMI Datensicherung vorgehalten werden.
Hinweis: Bei Installation von EDOMI mit dem Timberwolf APP-Manager, wird die EDOMI Datensicherung auch vom Timberwolf Server Backup gesichert. Bitte beschaffen Sie, insbesondere bei Nutzung eines TWS 3500, unbedingt den separat erhältlichen ElabNET Backup USB Stick, damit die TWS Datensicherung NICHT auf der selben SSD erfolgt auf der sich auch das Hauptsystem befindet (bitte beachten Sie, dass andere USB Sticks nicht funktionieren).
Grundsätzlich gilt, dass Sie bei ALLEN selbst installierten Anwendungen in Containern auf deren Speicherverbrauch achten. Melden Sie sich regelmäßig am Timberwolf Server an und beobachten die Speichernutzung des Containers und beachten auch die Warnmeldungen im Nachrichtenzentrum.
Verfügbarkeitsanzeige für Anmeldung mit Elab ID nach Ausloggen nicht sichtbar
Auf der Anmeldeseite der Web-APP des Timberwolf Servers wird ab V 3.5 angezeigt, ob die Online Anmeldung mit der Elab ID verfügbar ist.
Diese Anzeige erscheint z.B. dann nicht, wenn der Benutzer sich eben erst vom Timberwolf Server abgemeldet hat. Zwar funktioniert hier die Anmeldung mit der Elab ID durchaus, aber das Fehlen der Anzeige kann irritieren.
Empfehlung: Bitte laden Sie Ihren Browser neu
Anwendungen in Container können nicht am Netzwerkverkehr teilnehmen
Prüfen Sie im Container Manager nach jedem Reboot auf doppelte mehrfache MAC Adressen der Container oder stellen Sie auf MacVLAN um.
Hinweis: Mehrere Kunden haben von Problemen in der IP-Kommunikation aus Containern berichtet. Diese sind auf doppelte MAC-Adressen für die Container zurückzuführen. Die genaue Ursache ist nicht gefunden, dürfte jedoch in den Tools Docker und / oder Portainer liegen und steht NICHT im Zusammenhang mit dem Update selbst, sondern nur einem Neustart.
Dieses Problem kann somit auch bei sonstigen Neustarts auftreten, unabhängig ob ein Update zuvor installiert wurde oder nicht. Wir haben u.a. die Darstellung im Container Management ab Version 1.6 erheblich verbessert, doppelte MAC-Adressen werden nun gelb unterlegt dargestellt.
Empfehlung: Wir bitten alle Nutzer, die mehr als eine Container nutzen, die Vergabe der MAC-Adressen NACH JEDEM EINZELNEN NEUSTART des Timberwolf Servers zu prüfen und ggfls. in Portainer anzupassen, so dass diese anschließend eindeutig sind.
Workaround: Timberwolf Server und alle Container auf MacVLAN umstellen. Hierzu muss man manuell MAC_Adressen und IP-Adressen hinterlegen, die im LAN nicht doppelt vorkommen dürfen (unbedingt Exclude-Bereich im DHCP Server anlegen, falls vorhanden). Damit tritt dieses Problem nicht mehr auf.