Inbetriebnahme Modbus

Übersicht

Alle Modelle des Timberwolf Servers unterstützen Modbus ab Firmware V 2.0 (IP 4). Hierbei werden drei Protokolle unterstützt:

  • Modbus TCP über Ethernet als der steuernde Client (früher als “Master” bezeichnet)

  • Modbus RTU über RS-485 als der steuernde Client (früher als “Master” bezeichnet)

  • Modbus TCP Gateway auf RTU über Ethernet als steuernder Client mit Umsetzung auf Modbus RTU

Einfache Erweiterung: Für Modbus RTU stehen serielle Modbus Extensions für alle Modelle des Timberwolf Server als Erweiterung zur Verfügung. Bei den Modellen 950Q und 960Q kann die erste RS-485 Schnittstelle für die Nutzung mit Modbus RTU konfiguriert werden (anstatt DMX).

Keine Begrenzungen: Die Anzahl der unterstützten parallelen Modbus Universen ist nicht begrenzt. In jedes der Modbus Universen kann der volle Adressbereich genutzt werden. Für jedes Modbus Gerät können vier Sätze zu je 65.536 Register konfiguriert werden. Die Anzahl der konfigurierbaren Datenpunkte und deren Verknüpfung ist ebenfalls nicht beschränkt. Es werden alle binären Datenformate unterstützt. Die Werte können geprüft und mit frei eingebbaren Formeln umgerechnet und in andere Datentypen umgerechnet und anschließend beliebig mit den Objekten anderer unterstützter Technologien (MQTT, KNX, 1-Wire, ekey, Zeitserien mit Grafana, DMX, andere Modbus Universen, Logik Engine usw.) verknüpft werden.

Einfache Konfiguration: Die Einrichtung erfolgt durch eine grafische Benutzeroberfläche mit vielen hilfreichen Statusanzeigen. Für viele Modbus Geräte können fertige Profile geladen werden, so dass die Einbindung von Modbus Geräten sehr vereinfacht ist. Mit einem interaktiven Profil Editor können neue Profile einfach angelegt werden.

Integrierte Diagnose: Live Diagnose, Live-Check und der Modbus Busmonitor unterstützen bei Einrichtung neuer Modbus Geräte und Fehlersuche.

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